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From Chaos to Glory – Lebens(querfeldein)lauf von Werner Jürgens (mit Happy End!)
Werner Jürgens
geboren
Nationalität
Familienstand
Konfession
schulische Laufbahn
Abitur
Wo gedient?
universitäre Laufbahn
Studienfächer
Studienabschluss
ja
Ostfriese
Warteschleife
unorthodox
ja
Soweit ich mich erinnere auch
Zumindest nicht beim Bund!
mal hier, mal dort
mal dieses, mal jenes
siehe Abi
 


Beruflicher Werdegang:

Entgegen allen gutgemeinten elterlichen Ratschlägen – „Junge, lern’ was Ordentliches!“ – bereits zu Schul- und Studienzeiten erste journalistische Gehversuche bei diversen unbedeutenden Szene-Blättern sowie freie Mitarbeit für Funk und Fernsehen. Den Studienabschluss künstlich in die Länge ziehend ein Stipendium zweckentfremdend in Spanien als Reisebuchautor und Sportkorrespondent für eine alternative Tageszeitung unterwegs.

Nach dem Studienabschluss aus dem ersten Volontariat bei einer öffentlich-rechtlichen Anstalt gefeuert, weil meine TV-Erlebnisreportage „Freihändiges Autofahren zwecks Zigarettendrehens bei Tempo 180 auf der linken Überholspur“ nicht so gut bei meinem Ausbildungsleiter ankommt. Zweites Volontariat ebenfalls vorzeitig beendet, als Firma pleite. Schnauze voll von Volontariaten! Im Anschluss Pressearbeit für diverse renommierte Plattenfirmen und weiterhin freier Journalist. Von den Böhsen Onkelz über Gaby Baginsky bis hin zu Captain Hollywood stilistisch alles dabei. Allmählich erste Führungsaufgaben wie z.B. Creative Director – den Titel hab’ nicht ich mir ausgedacht, den hat man mir so aufgedrückt - bei einer angesehenen TV-, Film-, Video- und Tonproduktionsfirma sowie Aufbau und leitender Redakteur einer ostfriesischen Szene-Zeitschrift.

Wegen fehlender Perspektiven Flucht gen Süden. Hier u.a. Pressearbeit für ein innovatives Chart-Konzept einer Frankfurter Agentur in Kooperation mit dem ZDF. Umsätze sind topp, werden jedoch durch immensen Kokskonsum des Chefs empfindlich geschmälert. Für uns Mitarbeiter bleibt leider weder Geld noch etwas vom Koks übrig. Schnief! Dann Aufbau und Leitung der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bei einem Radiosender im Raum Stuttgart. Trotz positiver Hörerzahlen bekom-men wir keine Lizenzverlängerung, weil Chefetage zu dämlich. Als nächstes leitender Redakteur bei einer der auflagenstärksten baden-württembergischen Monatszeitschriften. Klopfe u.a. Felix Magath auf die Schulter und wünsche seinem VfB viel Glück für die nächste Saison. Der vermeintliche Abstiegskandidat wird immerhin Vize-Meister. Mein Chef ist bedauerlicherweise kein Fußball-Fan sondern ein notorischer Choleriker, der mir bis heute ein volles Monatsgehalt schuldet. Anschließend Leitung eines renommierten Stuttgarter Pressebüros für große Live-Events. U.a. David Copperfield klopft mir auf die Schulter. Bringt mir bloß nix, weil wieder die Kohle ausbleibt! Heilig’s Blechle! Und jetzt droht auch noch mei Hochdeutsch flöte zu gehe! Schließlich Gründung der eigenen Firma Radio-Vision mit meinem kongenialen Partner Heiko Volkmer. Unser Ziel: Dem musikalischen Einheitsbrei in der deutschen Radiolandschaft den Kampf anzusagen. Fachpresse reagiert begeistert!

Nebenbei halb gedrängt – „Warum schreibst du eigentlich nicht mal ein Buch?“ – und halb, weil ich sowieso gerade nichts zu tun hatte oder weil ich wieder mal pleite war und dringend Kohle brauchte oder wie auch immer - irgendwie zufällig Buchautor geworden. Bereits 1990 einen Reiseführer über Andalusien verfasst ohne allerdings je einen Pfennig Honorar dafür zu sehen (Chef = Schluckspecht = Verlag pleite). Prost Mahlzeit! Zweites Buch „Komm, wir geh’n zu Meta“ erscheint im Sommer 2000. Die „liebevolle Hommage an einen der ältesten deutschen Live-Clubs“ (Pressezitat!) wird von den Medien durchweg positiv aufgenommen und derart wie verrückt geordert, dass ein völlig perplexer Verlagschef – „Glauben Sie denn wirklich, dass überhaupt jemand so etwas kauft?“ – weitere Folgeauflagen drucken muss. Und – oh Wunder – diesmal gibt’s sogar einen Scheck. Mit „Gröön-Bohnen-Rock’n’Roll“ erscheint im Herbst 2003 mein drittes Buch.

 

 

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